Freitag, 13. April 2012

Einmal um Lake Taupo

Tag 6: Taupo - Taupo
Distanz: 152 km (gesamt: 468 km)
Bruttozeit (Nettozeit): 11:10h (7:59h)

Nach einem verregneten Ruhetag, an dem ich mich größtenteils in der Bibliothek befand, lag heute eine lange Strecke vor mir. Mit dem Fahrrad einmal um Lake Taupo. Dies ist auch eine offizielle Radrennstrecke mit einer Länge von 153 km.




Aus dem Grund klingelte der Wecker auch schon recht früh: 5:45 Uhr!
Nach anfänglichen Aufstehschwierigkeiten, begleitet durch die Frage nach dem Grund der heutigen Tour, sitze ich kurz vor 7 Uhr auf dem Fahrrad und die Tour beginnt. Die ersten 15 km befinde ich mich auf der Poihipi Road, auf der recht viel Verkehr herrscht. Auch ist die Sonne noch nicht ganz rausgekommen, was der Landschaft jedoch keinen Abstrich tut:




Doch glücklicherweise biege ich bald auf die Whangamata Road, auf der fast keine Autos kommen. Doch es wird hügeliger. Generell bewegen sich die Höhenmeter der heutigen Strecke zwischen 380 und 610 Höhenmetern, ein ständiges Auf und Ab.
9 Uhr habe ich 30 km auf dem Tacho, sodass ich jetzt eine kurze Frühstückspause bestehend aus einem Apfel und Schokokeksen einnehme.
Die Strecke ändert sich grundsätzlich kaum, auch bin ich recht weit vom Wasser weg, welches ich häufig nicht mal sehen kann. Es wird immer anstrengender. Aller 10 km gibts Gummibärchen und Schokolade. Auch folgt mein Blick recht häufig dem Streckenprofil, bis ich die letzten Steigungen rückwärts abzählen kann.
Bei Kilometer 72 lege ich die Mittagspause ein:




Leider ändert sich an dem Ernâhrungsprogramm nichts groß, aber bis ins 28 km entfernt liegende Turangi kann ich nicht mehr fahren, ohne Mittag zu essen.
Wieder auf dem Fahrrad schiebt sich eine riesige Wolkendecke über den bislang nur leicht bewölkten Himmel und ich bekomme auch ein paar Regentropfen ab. Doch glücklicherweise hält das nicht lange an und ich erreiche nach weiteren 10 Kilometern einen tollen Aussichtspunkt auf Lake Taupo, der auch die vorletzte Steigung des Tages darstellt:




Noch bevor ich weiterfahren will kommt eine lange Autokolonne vorbei, unter der sich auch zwei Trabis befinden. Wieder ein Wink der Heimat!

Am Berg rollt es sich gut und gegen 14:45 erreiche ich bei Kilometer 100 Turangi. Der Ort, an dem ich vor zwei Tagen war. Und dies führt auch dazu, dass ich die vor mir liegende Strecke schon kenne. Sie muss "nur" noch gefahren werden. 50 Kilometer noch.
Aber nun rollt es und der Wind steht günstig, sodass ich nahezu die gesamte restliche Strecke mit einem Schnitt von 25 km/h abschließen kann. Doch bei Kilometer 113 brauch ich noch eine Pause und deck mich an der Tankstelle mit Sandwich, Banane und Cola ein. Na wenn das keine Motivation bis zum Schluss ist.
Die 50 km ziehen sich trotz des hohen Tempos lange hin. Aber endlich sieht man den See!




18:05 Uhr, nach 11 Stunden, komme ich überglücklich an.
Was für ein Tag!

1 Kommentar:

  1. Der Sonnenuntergang ist ja mal genial.

    --- gez. Sonnenuntergangsliebhaber

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