Donnerstag, 26. April 2012

Maraehako Bay

Tag 13: Te Araroa - Maraehako Bay

Distanz: 76 km + 34 km nach Te Kaha (gesamt: 1.118 km)
Zeit: 5 h + 2 h

Nach einer vom Mückenfangen bestimmten Nacht starte ich 10:15 Uhr mit dem Rad Richtung Stadtzentrum von Te Araroa. Dort gibt es einen kleinen Supermarkt, bei dem ich kurz einkehre. Auf dem Rückweg zur Hauptroute komme ich an einem der ältesten Pohutukawa-Bäume vorbei (aha!?). Er ist mehr als 600 Jahre alt.




Es bleibt auf der folgenden Strecke wieder einmal hügelig. Ich komme durch Hicks Bay und fahre 30 km durchs Inland. Rechts von mir ist Cape Runaway, wo die Besiedlung im 11. Jahrhundert begann.

Und ab dann fahre ich endlich entlang des Pazifischen Ozeans! Der folgende Abschnitt gilt als eine der schönsten Radrouten der Welt an einer Küste. Und die Aussicht von hier ist wirklich gewaltig, wenn man rechts den Ozean hat!




Kurz vor 16 Uhr erreiche ich mein heutiges Ziel, den Maraehako Bay, der wiederum im Whanarua Bay liegt. Das Hostel wurde mit sowohl in Gisborne, als auch im Tokomaru Bay empfohlen.
Und es ist wirklich malerisch hier.










Hier habe ich meinen nächsten Ruhetag geplant, doch bald stoße ich auf ein Problem. Der nächste Supermarkt ist 17 km weg und ich habe nur noch Cornflakes. Na ja, das muss dann heute mal gehen.
Hier ist man echt ab vom
Schuss, es scheint auch weit und breit keinen Handyempfang zu geben. Na ja, Pihi (der Inhaber) sagt, dass es 400m
entfernt eine Telefonzelle gibt, die mit Kreditkarte funktioniert. Da werde ich also morgen zu Hause mal Bescheid geben, dass ich gut gelandet bin.

Neben mir ist auch noch eine Reisegruppe da, die mit dem Stray-Bus reist. Als ich mir meine Cornflakes zurecht mache, fragt mich einer von ihnen, ob das alles sei, was ich esse und habe. Als ich dies bejahe, bietet er mir einen Teil seiner Gemüsepfanne an, was ich schließlich annehme. Er heißt Duffy, ist 29 Jahre alt und arbeitet in Alice Springs (Australien) als Reiseführer. Bald sitzen wir alle zusammen am Holztisch auf der Terrasse beim
brennenden Kamin.




Duffy holt nach einer Weile noch seine Gitarre. Und er kann echt gut spielen, sodass ich ein Lied auch aufnehme.
Ein schöner Abend mit ein paar Leuten.

Am nächsten Tag ziehen sie allerdings schon weiter. Ich mach mich früh auf, um die Telefonzelle auszuprobieren. Meine Kreditkarte wird natürlich nicht angenommen. Na super! Ich muss allerdings meine Hostels buchen, will mich zu Hause mal melden und brauche etwas zu essen. Also entschließe ich mich, doch ins 17 km entfernt liegende Te Kaha zu fahren. Schöner Ruhetag...

Doch nachdem ich dort alles bekomme und mit der erworbenen Telefonkarte meine Hostels (die auch alle noch frei sind!) buchen kann, bin ich total happy.

Wieder im Hostel angekommen gibt es 250g Spaghetti. Ich hatte echt Hunger!
Inzwischen ist auch die Sonne rausgekommen und das Wasser hat eine schöne blaue Farbe. Ich probier mal die Kajaks aus, die können hier kostenfrei ausgeliehen werden. Allerdings lässt es nicht nicht so leicht steuern, wie die Kajaks im Abel Tasman. Ich kippe immer fast um, auch dreht sich das Boot sehr schnell. Nach einer halben Stunde paddle ich vorsichtshalber ans Ufer, nicht das ich wirklich noch die Erfahrung mit dem kühlen Nass mache. Und dann ab unter die warme Dusche und rein in die Hängematte...




Ist aus dem Ruhetag nun doch noch ein Ruhetag geworden...:-)

Position:Maraehako Bay Retreat

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen