Distanz: 124 km (gesamt: 1.343 km)
Bruttozeit: 8:45
Vor der heutigen Tour habe ich Respekt, doch aus Zeitgründen muss ich sie in einem Stück durchziehen. Daher klingelt auch schon recht früh der Wecker und 7:25 Uhr sitze ich (zunächst frierend) auf dem Rad. Doch es wird schnell warm. Und es fährt sich gut!

Zwar kommen drei kleinere Berge, doch 10:15 bin ich schon in Awakiri (Kilometerstand: 50 km). Da mir nicht klar ist, ob in der nächsten Stunde ein Mittagessen ergeben wird, nehme ich dieses schon hier ein, auch wenn es dafür noch recht zeitig ist, doch ich bin auch schon drei Stunden unterwegs. Der Chicken Fried Rice schmeckt wie immer ausgezeichnet und gibt mir in feiner Abstimmung mit Cola die benötigte Energie für die nächsten 35 km mit, die obendrein auch noch auf 320 Höhenmeter hochführen. Es wird zwischenzeitlich recht anstrengend, das Absteigen und Schieben ist wieder eine willkommene Abwechslung. Wenn auch nicht so willkommen, wie eine Pause. Zum Beispiel die, die ich bei Lake Rotoruma einlege.

Dort lasse ich mir meinen Cappuccino und Zitronen-Pistazienkuchen so richtig schmecken, denn 40 km liegen nun noch vor mir.

Die Pause zieht sich bis 14:15 und dann nochmal aufs Rad. 20 km später rieche ich dann, dass Rotorua nicht mehr weit ist.
Zur Erklärung:
Rotorua liegt auf der Spalte zweier kontinentaler Platten, wodurch Schwefelgeruch aufsteigt. Daher gibt es hier viele Thermalquellen, was die Stadt zu einem Kurort macht, andererseits riecht (andere würden sagen; stinkt) es streng nach faulen Eiern.
Allerdings gewöhnt man sich schnell an den Geruch und so schlimm ist es nun auch nicht.
16:10 Uhr komme ich zufrieden an, nun warten zwei Ruhetage auf mich.
Untergebracht bin ich im Hostel "Funky Green Voyager", was von einer Deutschen, die einen Kiwi geheiratet hat, geführt wird.

Morgen steht ein Ausruhtag im "Polynesian Spa" und ein Besuch des Stadtparks an und Samstag schau ich mal, wie es mit dem Laufen auf 10 km beim Rotorua Marathon aussieht:
http://www.rotoruamarathon.co.nz/
Aber jetzt ist erstmal ausruhen angesagt: im Wintergarten vom Funky Green Voyager!
Hey Paul, wenn mich nicht alles täuscht hab ich in diesem Hostel auch genächtigt! :-)
AntwortenLöschenGibt es nicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite noch ein kleines Häuschen mit Internet und Telefonplatz?
Lass es dir gut gehen! Und viel Spaß im Stadtpark - der ist echt beeindruckend, ganz anders als der Große Garten in Dresden... ;-)
Anja